Gefühle einfach zu Papier bringen: Damit Ihre Liebe Zukunft hat.

22. November 2014
Liebesbriefe liest man noch in Jahren gern

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, heißt es bei einer Eheschließung. Aber wie lange halten Gefühle eigentlich, wenn Sie sie auf verschiedenen Wegen schriftlich festhalten? Prüfen wir es einfach nach – mit ein paar kleinen Zeitsprüngen!

 

Wir schreiben das Jahr 2045.

Sie finden irgendwo in einer Schachtel ein altes Bündel Briefe wieder, das ein geliebter Mensch Ihnen vor dreißig Jahren geschrieben hat. Sie öffnen es, lesen die Schriftstücke und schwelgen sofort in Erinnerungen. Die Schrift wird vielleicht etwas verblasst sein – aber alles, was Sie zum Abrufen alter Gefühle brauchen, sind Ihre Hände (und vielleicht eine Lesebrille).

 

Lebensabschnittspartner USB-Stick.

Dann finden Sie einen USB-Stick aus dem Jahr 2015, auf der Sie damals Ihre Mails an einen geliebten Menschen abgespeichert haben. Zu dieser Zeit wirklich wahnsinnig praktisch. Aber was meinen Sie – werden Sie diese Dateien in dreißig Jahren noch öffnen und Ihre Worte lesen können, vorausgesetzt, sie haben auf diesen Medien überhaupt so lange überdauert? Wohl kaum. Noch weiß niemand, worauf wir Daten im Jahr 2045 speichern werden. Aber mit ziemlicher Sicherheit werden es nicht die heute gebräuchlichen Speichermedien wie DVDs, Festplatten oder USB-Sticks sein. Zum Vergleich: Vor gut dreißig Jahren sicherte man Daten noch auf 5¼-Zoll Floppy Discs, teilweise sogar noch auf Audiokassetten – etwa mit der sogenannten „Datassette“ des legendären Heimcomputers Commodore 64.

  

Briefstapel

 

Papier ist geduldig, Speichermedien sind kurzlebig.

Mittlerweile haben sich Hardware, Betriebssysteme und Software schon derart verändert, dass man an dreißig Jahre alte Daten nur noch unter großem Aufwand herankommt. In weiteren dreißig Jahren wird man Sie vermutlich nur noch schief ansehen und ans Technische Museum verweisen, wenn Sie irgendwo mit einer Floppy Disc in der Hand erscheinen und sich Zugriff auf die darauf gespeicherten Daten wünschen – abgesehen davon, dass diese Medien nicht für eine so langfristige Speicherung von Daten ausgerichtet sind. Natürlich könnte es passieren, dass Sie dann als herrlich verschrobener Liebhaber verstaubter Technologien angesehen werden. Aber allzu viel Gegenliebe dürfen Sie dennoch nicht mehr erwarten.

 

Zu Papier gebrachte Gefühle bleiben abrufbar.

Wenn Sie für sich und den Empfänger ein Schriftstück von bleibendem Wert schaffen möchten, das auch noch in vielen Jahren lesbar bleibt – schreiben Sie lieber einen Brief. Denn Technologien ändern sich immer schneller. Und Papier ist geduldiger als jeder USB-Stick.

 

zurück

Diese Webseite nutzt Cookies, um das Angebot nutzerfreundlicher und effektiver zu machen. Durch Fortsetzung der Navigation, ohne dabei die Einstellung für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Die Einstellungen können Sie unter rechtliche Hinweise ändern.